Für Eltern

Nachstehend finden Sie eine Auflistung der Informationen auf dieser Seite. Sollten Sie Anregungen für weitere Punkte, oder Fragen haben, so nutzen Sie unser Kontaktformular.

  • Gemeinsamer Alltag
  • Gemeinsam Lernen (GL)
  • Gemeinsamer Unterricht (GU)
  • Herkunftssprachlicher Unterricht
  • Kooperation mit dem Neusser Handballverein
  • Kooperation mit der Bücherei der Gemeinde St. Paulus
  • Kooperation mit der Musikschule der Stadt Neuss
  • OGS
  • ProVier
  • Schulgebäude und Gelände

 

Gemeinsamer Alltag

Übersicht:

  • ab 7.45 Uhr “Offener Anfang”
  • 7.55 – 8.40 Uhr 1. Unterrichtsstunde
  • 8.40 – 9.25 Uhr 2. Unterrichtsstunde
    • 9.25 – 9.35 Uhr Frühstückspause
    • 9.35 – 9.55 Uhr Spiel- und Bewegungspause
  • 9.55 – 10.40 Uhr 3. Unterrichtsstunde
    • 10.40 – 10.45 Uhr Wechselpause
  • 10.45 – 11.30 Uhr 4. Unterrichtsstunde
    • 11.30 – 11.45 Uhr Spiel- und Bewegungspause
  • 11.45 – 12.30 Uhr 5. Unterrichtsstunde
    • 12.30 – 12.35 Uhr Wechselpause
  • 12.35 – 13.20 Uhr 6. Unterrichtsstunde

Der Unterricht an der GGS Kyburg beginnt morgens um 7.55 Uhr. Das Schulgebäude und die Klassenräume werden bereits um 7.45 Uhr geöffnet, um den Schülerinnen und Schülern einen “offenen Anfang” zu ermöglichen. Sie erledigen in ihren Klassen unter Aufsicht erste Arbeiten (lesen, spielen, Freiarbeit, Wochenplan, Stationen, Geschichtenheft u.ä.), können sich mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern austauschen und auch Gespräche mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer führen. Der offene Anfang trägt zu einem besseren Start in den Unterrichtstag und zu einem guten Lernklima bei und hilft den Schülerinnen und Schülern, Streitigkeiten vor dem Unterrichtsbeginn zu vermeiden oder zu reduzieren. Um 7.55 Uhr geht die Phase des offenen Anfangs dann in den regulären Unterricht über.

Nach zwei Unterrichtsstunden haben die Schülerinnen und Schüler um 9.25 Uhr Frühstückspause. Anschließend gehen Sie in die Hofpause und haben bis 9.55 Uhr die Möglichkeit, auf dem Schulhof zu spielen.

Am Ende des Unterrichts gehen die Schülerinnen und Schüler nach Hause oder in die „Offene Ganztagsschule“ (OGS), die sich in dem unmittelbar an unsere Schule angrenzenden Gebäude (ehemalige Anne-Frank-Schule) befindet.

 

Gemeinsam Lernen

Die im Leitbild formulieren Leitgedanken, dass die am Unterricht Beteiligten, die Eltern und auch die Schülerinnen und Schüler durch Höflichkeit, Respekt, Unterstützung, Förderung und Wertschätzung ein positives Lernklima schaffen, so dass jedes Kind seinen Platz in der Schulgemeinschaft findet und sich willkommen fühlt, und dass günstige Ausgangsbedingungen für erfolgreiches Lernen geschaffen werden und jedes Kind individuell gefördert wird, schließen selbstverständlich auch die Förderung und Unterrichtung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit ein.

Um diesen Gedanken realisieren und diese Kinder angemessen unterrichten zu können, wurde ein „Konzept für das Gemeinsame Lernen“ entwickelt.

In diesem Konzept wurde festgelegt, dass von den Ergebnissen der „Pädagogischen Aufnahme“ und von den Ergebnissen weiterer diagnostischer Verfahren ausgehend, aber auch auf der Grundlage von Besuchen, Beobachtungen und Gesprächen in den Kindergärten die Lern- und Leistungsvoraussetzungen der zukünftigen Schülerinnen und Schülern eingeschätzt und gegebenenfalls aufgrund dieser Einschätzung die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs beim Schulamt beantragt wird.

Zeigen sich außerdem bei Schülerinnen und Schüler, die bereits an der GGS Kyburg unterrichtet werden, Lernschwierigkeiten und/oder Auffälligkeiten, die eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht und das Erreichen der Klassenziele wahrscheinlich unmöglich machen, so wird auch für diese Schülerinnen und Schüler die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs beim Schulamt beantragt.

Auf Grund des daraufhin erstellten pädagogischen Gutachtens und der Beobachtungen im Unterricht wird für jede(n) Schüler(in) ein individueller Förderplan erstellt, in dem die Beobachtungen, der Leistungsstand (mit Stärken und Schwächen) und die beabsichtigten Maßnahmen festgehalten werden. Dieser Förderplan dient als Grundlage für die Förderschritte und das Vorgehen im Unterricht und wird permanent evaluiert und angepasst. Die Diagnostik, die Beobachtungen und der daraus resultierende Förderplan sind dementsprechend als fortlaufender Prozess zu verstehen.

Darüber hinaus wurden in diesem Konzept die an der Schule praktizierten Differenzierungs- und Unterrichtsformen, die Organisation des Gemeinsamen Unterrichts hinsichtlich der Einrichtung von GL-Klassen, der Klassengrößen und der Anzahl der Förderschüler, die Elternarbeit und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen dargestellt.

Wesentliche Merkmale dieses Konzeptes sind:

  • Ausführliche Diagnostik
  • Förderplanung
  • Innere und äußere Differenzierung
  • Organisation des Gemeinsamen Unterrichts
    • personelle Faktoren
    • Unterrichtsformen
    • Arbeitstechniken und Methoden
  • Elternarbeit
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen
  • Aufgaben der sonderpädagogischen Lehrkräfte

 

Gemeinsamer Unterricht

<<Gemeinsamer Unterricht ist wenn der kleine Laurin mit seinem Rollstuhl beim Sportfest an der Startlinie zum 50-Meter-Lauf steht, wenn 5 Mitschüler hinter ihm stehen und 7 kleine Hände um die zwei schwarzen Griffe des Rollstuhls fassen, wenn sich 324 Köpfe Richtung Laufbahn drehen, wenn über 600 Augen auf 2 große und 2 kleine Räder blicken, wenn es still wird im Stadion, in dem vorher gelaufen, gesprungen und geworfen wurde, wenn ganz viele kleine und vielleicht auch ein paar große Menschen den Atem anhalten, wenn die Startklappe zuschlägt und hunderte Herzen schneller schlagen, wenn es – unhörbar und doch schallend laut – aus unzähligen kleinen Stimmen klingt: „Ja, ja, ja, lauf, Laurin!“, wenn der Rollstuhl in die Luft schwebt und getragen von hunderten kleinen unsichtbaren Händen Richtung Ziel fliegt, und wenn der kleine Laurin im Ziel die Hände hebt und seine Augen strahlen. Und mit ihm viele kleine und auch große Augen.>> (Martin Peters)

 

Herkunftssprachlicher Unterricht

Kinder mit verschiedenen kulturellen und sprachlichen Hintergründen lernen gemeinsam und voneinander. Neben der Förderung der deutschen Sprache wird auch auf die Erweiterung der Kompetenzen in der Herkunftssprache viel Wert gelegt. Von den 12 Sprachen, in denen im Rhein-Kreis Neuss herkunftssprachlicher Unterri
cht (HSU) angeboten wird, werden der HSU in Türkisch und der HSU in Russisch an der GGS Kyburg unterrichtet.
Der HSU bietet den Kindern nicht nur die Möglichkeit, ihre Muttersprache in Wort und Schrift zu festigen, sondern auch ihr landeskundliches Wissen zu erweitern. Auf diese

Weise stellt der HSU einen Beitrag zur persönlichen Entwicklung und zum Selbstwertgefühl der Kinder dar.

 

Kooperation mit dem Neusser Handballverein

Die GGS Kyburg beteiligt sich bereits seit 1994 am Landesprogramm Talentsichtung und Talentförderung im Handball. Als Kooperationspartner der Schule steht dabei der Neusser Handballverein zur Verfügung. Angeboten wird ein Training für die Klassenstufen 1 und 2 und ein Training für die Klassenstufen 3 und 4. Die Schule stellt Materialien wie Handbälle, Softbälle, Trikots oder Tore zur Verfügung. Das Training wird von qualifizierten Trainern und einer Lehrperson der GGS Kyburg durchgeführt.

 

Kooperation mit der Bücherei der Gemeinde St. Paulus

Seit einigen Jahren besteht eine Kooperation mit der Katholischen öffentlichen Bücherei der Gemeinde St. Paulus. Einmal wöchentlich besuchen verschiedene Klassen der GGS Kyburg die nahegelegene Pfarrbücherei mit ihrer großen Auswahl an Kinder-, Jugend- und Bilderbüchern.

Die Schülerinnen und Schüler können dort in Büchern stöbern, sich gegenseitig etwas vorlesen, still alleine lesen und können Bücher kostenlos ausleihen. Die ehrenamtlichen Helfer stellen den Klassen zusätzlich Bücherkisten zu ausgewählten Themen zusammen.

Darüber hinaus beherbergt und beaufsichtigt die Bücherei in einem angrenzenden Raumjährlich die Ausstellung der GGS Kyburg zur „Woche des Buches“.

 

Kooperation mit der Musikschule der Stadt Neuss

Das Grundanliegen des Projektes „Jedem Kind seine Stimme“ (kurz: „JeKiSti“) ist es, Musik durch Sprechen und Singen für jedes Kind erlebbar zu machen und die eigene Stimme als kreatives und künstlerisches Ausdrucksmittel zu entdecken.

Um vielen Neusser Kindern dieses zu ermöglichen, schickt die Musikschule der Stadt Neuss erfahrene Gesangspädagoginnen und Gesangspädagogen in die Grundschulen, um gemeinsam mit der jeweiligen Lehrperson den Musikunterricht zu gestalten. Da dieses Angebot für die Eltern kostenlos ist, können alle Kinder an diesem Musikunterricht teilnehmen.

Seit dem Schuljahr 2011/2012 ist darüber hinaus das „Instrumentenkarussell“ in das JeKiSti-Projekt integriert. Eine Lehrerin oder ein Lehrer der Musikschule kommt in die Schule und bringt Instrumente zum Ausprobieren mit. Die Schülerinnen und Schüler haben dadurch Gelegenheit, Instrumente wie Blockflöte, Gitarre, Querflöte, Klarinette, Trompete, Tenorhorn, Violine und Cello praktisch auszuprobieren. Auch dieses Angebot ist dank der Unterstützung durch das Land NRW, der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Neuss und der Stadt Neuss kostenfrei.

 

OGS – Offene Ganztagsschule

Seit Bestehen der GGS Kyburg ist die OGS ein fester Bestandteil in unserem Schulprogramm. In der OGS werden Ihre Kinder nach dem Unterricht verpflegt, während der Hausaufgaben betreut und bis 16 Uhr beaufsichtigt. Freitags endet die OGS-Betreuung bereits um 15 Uhr.

Während der Zeit in der OGS haben die Kinder die Möglichkeit an verschiedenen Kursen oder sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Dazu müssen sich Ihre Kinder rechtzeitig anmelden.

Mit dem Besuch der OGS hat Ihr Kind die Möglichkeit seine sozialen Kontakte aus der Schule zu vertiefen und Zeit mit seinen Freunden und Spielkameraden zu verbringen.

Die OGS Kontaktdaten finden Sie hier.

 

ProVier

Das Netzwerk „ProVier“ soll die Kooperation zwischen Schulen und Kindertageseinrichtungen stärken, die Zusammenarbeit mit den Eltern fördern und diesen Eltern Beratungsangebote leichter zugänglich machen. Dazu haben sich Fachleute aus vier Grundschulen und dreizehn Kindertagesstätten zusammengeschlossen, um gemeinsam die Bildungschancen in den vier Neusser Stadtteilen Derikum, Erfttal, Nordstadt und Weckhoven zu verbessern.

Um dies zu erreichen, werden gemeinsame Projekte und Aktionen zur Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule initiiert. Außerdem gibt es Fortbildungsangebote für Eltern, um sie in der Versorgung und Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen. Darüber hinaus werden die Eltern zu Aktionen sowohl der Schulen als auch der Kindertagesstätten eingeladen, finden gemeinsame Schulungen und Fortbildungen von Erzieherinnen und Lehrkräften statt, und gibt es Sprechstunden anderer Institutionen (Beratungsstellen, Jugendhilfe o.ä.) in den Kindertagesstätten und Schulen für Eltern und Erzieher.

Die Umsetzung des Konzeptes wird im Stadtteil Weckhoven durch eine sozialpädagogische Fachkraft unterstützt, die den Eltern und den beteiligten Institutionen als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht.

 

Schulgebäude und Gelände

Im Schulgebäude der GGS Kyburg gibt es neben den 13 Klassenräumen weitere 4 Fachräume (u.a. Computerraum), eine Aula mit einer integrierten Bühne und einen Verwaltungsbereich.

Darüber hinaus steht uns eine Turnhalle zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine Einfeld-Halle mit einer Hallenfläche von 17 x 25 Metern, mit zwei Umkleideeinheiten und einem Geräteraum. Die Turnhalle ist mit dem Hauptgebäude der Schule durch einen überdachten Gang verbunden, der auch als Pausenhalle genutzt wird und an den sich unmittelbar die Außentoiletten für die Schülerinnen und Schüler anschließen.

Zwischen der Turnhalle und dem Schulgebäude liegt der Schulhof, der in vier Bereiche unterteilt ist. Es gibt eine befestigte Hoffläche mit zahlreichen Markierungen für verschiedene Spiele und Übungen, aber auch für das Training im Rahmen der Fahrradprüfung. Auf dieser Fläche befinden sich außerdem mehrere Kletterstangen, ein Basketballkorb, zwei Tischtennisplatten und ein Klettergerüst aus Holz mit zwei Karo-Kletternetzen aus geknoteten Seilen.

Daran angrenzend gibt es eine Sandspielfläche mit einer großen Schaukel (“Fliegender Teppich”), einer Spiel- und Kletterkombination mit Türmen und einer Hängebrücke, Hangelseilen und einer vertikalen Rutschstange. In unmittelbarer Nähe dazu ist an der Gebäudewand eine Kletterwand (“Boulderwand”) mit Trittplatten und Klettergriffen vorhanden. Des Weiteren gibt es einen mit Zäunen abgetrennten Ballspielplatz mit Ascheboden und hinter der Turnhalle eine große Rasenfläche.

Der Schulhof wurde durch verschiedene Anpflanzungen strukturiert. Die Einfassungen der Beete sind zum Teil mit Sitzbankauflagen aus Kunststoff versehen, um den Schülerinnen und Schülern Ruhephasen zu ermöglichen.

Im Nachmittagsbereich können die Schülerinnen und Schülern zusätzlich den Schulhof der ehemaligen Anne-Frank-Schule nutzen. Dabei stehen ihnen weitere Bewegungsspielgeräte (u.a. verschiedene Tret- und Fahrspielzeuge) der OGS zur Verfügung.

 

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